Mit der schlechtesten Saisonleistung haben sich die Handballfrauen der FSG Dieburg/Groß-Zimmern in den Kreis der Abstiegskandidaten der Landesliga eingereiht, nachdem das Heimspiel gegen den TV Kirchzell knapp mit 20:21 Toren verloren gegangen war.
In einer sehr schwachen Partie nahmen die Kirchzellerinnen verdient die Punkte mit, da sie im Gegensatz zur FSG mehr Einsatzbereitschaft zeigten. Zu keiner Zeit konnte die Heimmannschaft ihr Potenzial abrufen. Verkrampft und unorganisiert wurden die Angriffe vorgetragen, die Abwehr bewegte sich behäbig und mit großen Abstimmungsproblemen. Meist reichte den Gegnerinnen ein einfacher Wackler im direkten Zweikampf, um frei zum Wurf zu kommen.
Einige Spielerinnen waren ein Schatten ihrer selbst und konnten nicht annähernd ihr Leistungsvermögen zeigen, gelungene Aktionen der FSG waren somit Mangelware. Lediglich Neuzugang Denise Lopez im Tor überzeugte mit einer sehr guten Leistung, sie entschärfte neben vielen anderen gegnerischen Würfen sechs Siebenmeter-Strafwürfe. Doch auch sie konnte die unnötige Niederlage nicht verhindern.
Die FSG lag mit 5:9 hinten, konnte wieder ausgleichen (11:11) woraufhin das Spiel auf niedrigem Niveau ausgeglichen Verlief. Den Ausschlag zum hauchdünnen 21:20-Erfolg der Gäste gab letztlich deren größere Siegeswillen.
Trainer Gerhard Heberer zur Misere seines Teams: „Im Training oder bei Turnieren wird geklotzt, in Punktspielen will sich niemand weh tun und das Selbstvertrauen ist verschwunden.“ Die zwei Gesichter der FSG führen zu oft zu unnötigen Punktverlusten, aber letztendlich auch in den Tabellenkeller. Dennoch ist Heberer optimistisch: „Trotz der prekären Situation ist die Stimmung in der Mannschaft gut und somit noch nichts verloren.“
Es spielten: Denise Lopez, Tamara Konscholki (Tor), Katharina Schott, Ricarda Graubner 4, Jaqueline Würtenberger, Uli Aloe-Rudolph 1, Julia Wiedekind 2, Susanne Ritter 3, Caroline Steinmetz 1, Julia Lamberty 3/1, Sophia Ostner 3/2 und Mirja Sauerwein 3.






