Zwei Begegnungen und lediglich 1 Punkt. Das ist das Ergebnis der MSG 2² aus den Spielen gegen Beerfelden und Stockstadt/Mainaschaff. Trotz des Vorteils das beide Veranstaltungen in der eigenen Halle stattfanden, konnte die Mannschaft keinen Nutzen daraus ziehen.
Bei der Begegnungen gegen die Gäste aus dem tiefen Odenwald, dem TV Beerfelden kann man getrost auf den Spielbericht der Hinrunde zurückgreifen. Wie bereits dort lag die Mannschaft von Dieter Kointza schnell und deutlich in Front. So stand es nach 10 Minuten 7:2 für die Hausherren und selbst der Trainer der Beerfelder Mannschaft sah ein Debakel auf sich zukommen. Doch plötzlich war es als würde ein Schalter umgelegt. Die gute Trefferquote wurde auf ein Minimum reduziert und so kamen die Gäste besser ins Spiel. Zeitgleich nahm die Abwehrleistung deutlich ab und so wurde der Vorsprung bis zur Halbzeit verspielt und von den Gästen in ein 13:16 umgewandelt. Diesem 3 Tore Rückstand lief die MSG Vertretung bis kurz vor dem Spielende hinterher. 10 Minuten vor dem Ende gelang es den Odenwäldern gar einen 4 Tore Vorsprung daraus zu machen. Doch bis zum Schlusspfiff konnten die Hiesigen diesen egalisieren und einen glücklichen Punktgewinn bei einem Endstand von 27:27 „feiern“. In der letzten Begegnung traf man auf die Mannschaft der HSG Stockstadt/Mainaschaff. Gegen diese Mannschaft wollte sich die Mannschaft der MSG rehabilitieren, was leider völlig daneben ging. Zwar spielen die Gäste in der laufenden Runde außer Konkurrenz, doch sollte es möglich sein eine Mannschaft mit zwei Auswechselspielern, bei eigener voll besetzter Bank, im Griff zu haben. Die Hausherren führten einmal in der Begegnung und zwar mit 1:0, danach lief man ständig einem Vorsprung der Bayern hinterher. Diese wurden im laufe der ersten Hälfte durch eine rote Karte noch weiter geschwächt, doch die Heimmannschaft schaffte es lediglich sich bis zu einem 11:11 heranzupirschen. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste sich wieder auf 11:14 absetzen. Die zweite Hälfte war ein Spiegelbild des ersten Abschnitts, die schwache Abwehrleistung wurde nur noch durch die wohl schlechteste Trefferquote der Saison im Angriff überboten. Dies führte letztendlich zum Endstand von 24:27 und somit zu einer durchaus vermeidbaren Niederlage. Das die Niederlage nicht noch höher ausfiel ist den anwesenden 3 (!) Torhütern Matthias Göbel, Michael Trummer und Calogero Cammarata zu verdanken.
Für die kommenden Begegnungen können folgende „Weisheiten“ ausgegeben werden: „Das Runde muss in Eckige“ und „Wer ohne Abwehr spielen will, muss hoffen das der Gegner dies auch tut“.
Am nächsten Samstag können die Spieler es besser machen, denn dann trifft man auf die Mannschaft des TSV Habitzheim und diese kann durchaus als schlagbar eingestuft werden.






